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Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst Skulpturensammlung [2630]

Kreuzigung

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=865579&resolution=superImageResolution#1639217 (Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Antje Voigt (CC BY-NC-SA)

Description

Obwohl klein und in seiner Erzählform verdichtet, enthüllt das Elfenbeinrelief
ein kanonisches Bild des wichtigsten Ereignisses des Christentums: der Kreuzigung.
Christus hängt aufrecht mit ausgestreckten Armen am Kreuz, unter
ihm stehen Maria und Johannes. Nur sein herabhängender Kopf und seine
vor Schmerzen verdrehten Augen deuten sein Leid an. Der heilige Johannes
hält eine Schriftrolle, die auf sein Evangelium und auf die Apokalypse verweist
und die Kraft des geschriebenen Wortes unterstreicht. Sonne und Mond in
den oberen Ecken verweisen auf die Sonnenfinsternis im Moment von Christi
Tod und auf die kosmologische Dimension seiner ewigen Herrlichkeit. Der
Kelch am Fuße des Kreuzes spielt auf das Sakrament der Eucharistie im
Zentrum der christlichen Messe an, welches das Sterben und die Auferstehung
Christi vergegenwärtigt und feiert. Solche Elfenbeinarbeiten schmückten oft
die Deckel liturgischer Bücher. Diese Elfenbeinplatte wurde wohl später zu
einem Teil eines Triptychons für private Andachten umgearbeitet. Unberührt
davon blieb die direkte theologische Botschaft, die das unveränderliche
Herzstück des christlichen Glaubens in visuelle Begriffe umsetzt. (Christine Seidel)

Entstehungsort stilistisch: Köln

Material/Technique

Elfenbein

Measurements

Höhe x Breite x Tiefe: 12,7 x 9,9 x 1,7 cm; Höhe: 13,6 cm; Breite: 9,9 cm; Tiefe: 1,7 cm

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... When

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Keywords

Object from: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

Wie ein Wasserschloss erhebt sich das Bode-Museum an der Spitze der Museumsinsel Berlin. Es wurde in den Jahren 1897 bis 1904 durch den Architekten ...

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