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Nationalgalerie Alte Nationalgalerie [A III 543]

Kaiserin Auguste Viktoria

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=968218&resolution=superImageResolution#2553436 (Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Andres Kilger (CC BY-NC-SA)

Description

Kaiser Wilhelm II. ist auf dem repräsentativen Pendantbild (Nationalgalerie, Inv.-Nr. A III 542) fast frontal dargestellt, den Kopf leicht nach links gewandt, die Augen am Betrachter vorbei in die Ferne gerichtet. Er trägt die Uniform der Garde du Corps mit dem Adlerhelm – seine Lieblingsuniform. Kaiserin Auguste Viktoria dagegen wendet Gesicht und Blick dem Betrachter zu. Das ärmellose Kleid betont ihre Weiblichkeit, Krönchen, Kette und Schärpe ihre Würde. Beide Darstellungen folgen, trotz sprechender Versatzstücke, vorgegebenen Mustern. »Die Kunst für Alle« vom 1. November 1891 (7. Jg., H. 3, S. 43) berichtete über die Herbstausstellung der Galerie Fritz Gurlitt, in der mehrere Porträts von Paul Beckert zu sehen waren: »Weniger glücklich ist das Bildnis des Kaisers, der in Garde du Korps-Uniform mit über die Schulter gelegtem Pelz dargestellt ist. Die Haltung ist zu posiert. In der Farbenwirkung gut abgestimmt ist der dunkelblaue Herbsthimmel, der neben der hellen Steinsäule im Hintergrund sichtbar wird. Die gleichfalls ausgestellte Skizze ist dem Lenbachschen letzten Kaiserbild stark nachempfunden.«
Das Bildpaar von Beckert befand sich ab August 1917 als Leihgabe des Preußischen Kultusministerium im großen Sitzungssaal des Evangelischen Konsistoriums in der Lindenstraße in Berlin und blieb, gleich Kaiserbildnissen an anderen Orten, offenbar auch nach der Revolution dort hängen. 1938 teilte das Konsistorium dem Kultusministerium mit, daß infolge einer Instandsetzung und zeitgemäßen Ausgestaltung des Saales die Bilder abgenommen und provisorisch untergestellt wurden (SMB-ZA, I/NG 863). Das Bildpaar wurde in der Folge der Nationalgalerie übergeben. | Angelika Wesenberg

1938 nach Erlaß des Ministers für Wissenschaft, Erziehung und Volksbildung vom Evangelischen Konsistorium, Berlin, Lindenstraße 14, wo sich das Bild als langjährige Dauerleihgabe des Preußischen Kultusministeriums befunden hatte, an die Nationalgalerie überwiesen

SIGNATUREN UND INSCHRIFTEN
Bez. links unten: 1891.P.BecKert

AUSSTELLUNGEN
– Dauerausstellung, Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Istanbul, Türkei, 01.05.2009-30.04.2016

LITERATUR
– Die Kunst für Alle 1885-1944: Die Kunst für Alle (1886-1941), Jg. 7, Heft 3, 1. November 1891, S. 43
– Nationalgalerie 1996: Die Gemälde der Nationalgalerie, München 1996 (CD-ROM)
– Nationalgalerie 1999: Nationalgalerie. Gesamtverzeichnis der Gemälde und Skulpturen, München 1999 (CD-ROM)
– Wesenberg/Verwiebe/Freyberger 2017: Malkunst im 19. Jahrhundert. Die Sammlung der Nationalgalerie, hrsg. v. Angelika Wesenberg, Birgit Verwiebe und Regina Freyberger, Petersberg, Imhof, 2017, S. 56 mit Abb.

Material/Technique

Öl auf Leinwand

Measurements

254 x 150 cm

Painted ...
... Who:
... When

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Keywords

Object from: Nationalgalerie

Die Nationalgalerie umfängt einen Kosmos der Kunst vom 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart. Wer sich in ihre Ausstellungen begibt, ...

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[Last update: 2019/12/09]

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