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Münzkabinett Neuzeit 17. Jh. [18205844]

Schlesien: Raitpfennig

https://ikmk.smb.museum/mk-edit/images/n6/6025/vs_org.jpg (Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann) (CC BY-NC-SA)

Description

Vorderseite: "LIGN V BRIGISCHER RAITPFENIG" - Umschrift zwischen zwei Perlkreisen, im Feld gekrönte Initialen des Herzogs Johann Christian, darunter Jahreszahl 1622.
Rückseite: "ALLES NACH GOTTES WILLEN" - Umschrift zwischen zwei Perlkreisen. Im Feld gekrönte Initialen der Herzogin Dorothea Sibylle, darunter Jahreszahl 1622.

Rechenpfennige dienten bis zum Mittelalter und der frühen Neuzeit dem Rechnen auf dem Rechenbrett. Die Rechen- oder Raitpfennige (auch Jetons) wurden von Rechenpfennigmachern oder Flinderleinschlägern hergestellt. Vielfach wurde in ihren Darstellung auf Politik und Geschichte Bezug genommen oder Symbole des Handels und Glücks dargestellt. In Österreich wurden diese Rechenpfennige Raitpfennige genannt. Dorothea Sibylle von Brandenburg war eine in Berlin geborene Tochter von Kurfürst Johann Georg von Brandenburg und seiner Frau Elisabeth von Anhalt Zerbst. Sie war verheiratet mit Johann Christian, Herzog von Schlesien und starb 1625 in Brieg (Sie soll erstmals Kerzen zum Schmücken des Weihnachtsbaumes verwendet haben).

Material/Technique

Kupfer, geprägt

Measurements

25 mm

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Literature

Links / Documents

Keywords

Object from: Münzkabinett

Das Münzkabinett zählt zu den bedeutendsten numismatischen Sammlungen der Welt. Es stellt seine Bestände vornehmlich im Bode-Museum auf der ...

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[Last update: 2019/07/01]

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