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Münzkabinett Mittelalter Spätmittelalter [18215538]

Meißner Groschen: Gegenstempel Korbach, Soest

https://ikmk.smb.museum/mk-edit/images/n15/15572/vs_org.jpg (Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Lutz-Jürgen Lübke (Lübke und Wiedemann) (CC BY-NC-SA)
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Herkunft/Rechte: 
Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz (CC BY-NC-SA)

"https://ikmk.smb.museum/mk-edit/images/n15/15572/rs_org.jpg

Herkunft/Rechte: 
Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz (CC BY-NC-SA)

Beschreibung

Vorderseite: "[+ FRID DI GRA TVRING LANGRAV]" - Lilienkreuz im Vierpass, in den Winkeln C-R-V-X. Gegenstempel halber Stern.
Rückseite: "[GROSSVS MARChIO MISNENSIS]" - Meißnischer Löwe nach links. Gegenstempel zweimal Schlüssel.

Neben den Prager Groschen sind auch Meißner Groschen in großer Zahl durch deutsche Städte gegengestempelt (kontermarkiert) worden (Niedersachsen, Westfalen, Hessen, Thüringen). Damit wurden durch die Städte im zweiten und dritten Viertel des 15. Jh. angesichts eines knappen Münzgeldbestandes ältere Groschen mit bestimmter Wertfestlegung im Verkehr zugelassen. Durch die Gegenstempel (Kontermarken) sind die Groschen deformiert und durch die lange Zirkulationszeit schlecht erhalten, so dass eine genaue numismatische Bestimmung nach den bei Krug (1974) aufgeführten Varianten unmöglich ist. - Dieser nach Krug (1974) ab etwa 1364 durch Markgraf Friedrich III. in Freiberg geprägte Groschen ist durch die Stadt Korbach (halber Stern) auf der Vs. und zweimal durch die Stadt Soest (Schlüssel) auf der Rs. gegengestempelt worden.

Material/Technik

Silber, geprägt

Maße

29 mm, 2.88 g

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Literatur

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