museum-digitalsmb

Close

Search museums

Close

Search collections

Münzkabinett Medaillen 20. Jh. bis heute [18216063]

Henke, Johannes: Albrecht Dürer

https://ikmk.smb.museum/mk-edit/images/n18/18160/vs_org.jpg (Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Münzkabinett, Staatliche Museen zu Berlin - Stiftung Preußischer Kulturbesitz / Dirk Sonnenwald (CC BY-NC-SA)

Description

Vorderseite: Kopf Albrecht Dürers im Dreiviertelprofil nach links, nach Selbstbildnis von 1519 in der Bremer Kunsthalle. Unten sein Monogramm A D. Im r. F. die Signatur jh / 84.
Rückseite: "1506" - Weibliche skizzierte Büste, die Randzeichnung aus Dürers Brief an Pirckheimer vom 8. September 1506.

Guss, zweiseitig. - Albrecht Dürer (1471-1528) war ein berühmter deutscher Maler, Zeichner, Kupferstecher und Kunsttheoretiker. Mit seinen Kupferstichen, Holzschnitten, Zeichnungen und Gemälden vollzog er den Übergang von der Spätgotik zur Renaissance. Sein von den Gedanken der Renaissance, des Humanismus und der Reformation geprägtes Werk wirkte besonders auf die deutschen und niederländischen Künstler der Folgezeit. Mit seinen 350 Holzschnitten sowie etwa 100 Kupferstichen und Radierungen erhob er die Durckgrafik zu einem eigenständigen Ausdrucksmittel und prägte deren formale Entwicklung entscheidend. In seinen zahlreichen Porträts findet sich ein vor allem von der niederländischen Malerei geprägter Naturalismus. Bekannt sind seine Holzschnittserie ´Apokalypse´ (1498) sowie seine späten Kupferstiche ´Ritter, Tod und Teufel´ (1513), ´Hieronymus im Gehäus´ (1514) und ´Melancolia I´ (1514). Dürer setzte sich intensiv mit den von den Renaissancekünstlern entwickelten Gesetzen der Perspektive und Proportionslehre auseinander. Sein christusähnliches ´Selbstporträt´ von 1500 (Alte Pinakothek, München) beleuchtet den selbstbewussten Anspruch des Künstlers, anders als im Mittelalter nicht mehr als reiner Handwerker, sondern als innovativer Schöpfer zu wirken. Er war seit 1512 für Kaiser Maximilian I. (Randzeichnungen zu dessen Gebetbuch) tätig, nach dessen Tod 1519 für Kaiser Karl V. Aus seiner letzten Schaffensperiode stammen die beiden Bildtafeln mit den überlebensgroßen Darstellungen der ´Vier Apostel´ (1526, Alte Pinakothek, München), die er dem Rat seiner Heimatstadt, mit Inschriften versehen, als Mahnmal gegen Sektierertum und Bilderstürmerei hinterließ. Albrecht Dürer hinterließ auch zahlreiche kunsttheoretische Schriften.
Vorbesitzer: Henke, Johannes

Material/Technique

Bronze, gegossen

Measurements

86-78 mm, 164.00 g

Created ...
... Who:
... When
... Where
Was depicted (Actor) ...
... Who:

Literature

Links / Documents

Keywords

Object from: Münzkabinett

The Münzkabinett (Numismatic Collection) in Berlin is one of the most significant collections of coins and medals in the world. A representative ...

Contact the institution

[Last update: ]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.