museum-digitalsmb

Close

Search museums

Close

Search collections

Gemäldegalerie [2017.1]

Selbstbildnis

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=2323704&resolution=superImageResolution#5447268 (Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Gemäldegalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Christoph Schmidt (CC BY-NC-SA)

Description

Es ist ein um 1595 vermutlich in Augsburg entstandenes Selbstbildnis des Hans von Aachen (Köln 1552 – 1615 Prag), welches die Forschung erst in den Jahren nach 2010 entdeckte.
Auf eine frühe künstlerische Ausbildung in Köln folgte Hans von Aachens Aufenthalt in Antwerpen, wo er wohl im Umfeld des Frans Floris de Vriendt geschult wurde. Um 1574 reiste Hans von Aachen für Jahre nach Venedig, dann Rom und weiter nach Florenz. Der dortige Großherzogliche Hof der Medici, später auch der des Herzogs von Bayern oder die Jesuiten in München sowie die Fugger in Augsburg bedachten den westfälischen Maler reichlich mit Aufträgen. Der Höhepunkt des beruflichen Lebens des Hans von Aachen stellte jedoch im Jahre 1592 die Bestallung zum Kammermaler Kaiser Rudolfs II. dar. Der Prager Hof war zu dieser Zeit ein kulturelles Zentrum in Mitteleuropa.
Immer wieder das eigene Gesicht zu malen, es auch in mythologische Szenen zu fügen, war eine Eigenheit, die Hans von Aachen seine gesamte Laufbahn hindurch pflegte. Das exzentrische Berliner Selbstbildnis (Kat.Nr. 2017.1) - stilistisch zwischen Manierismus und Frühbarock angesiedelt - bemüht den philosophischen Topos des „Demokrit ridens“ (lachender Demokrit), eine ostentative Schilderung heiterer Ausgeglichenheit. Diese war nicht zuletzt in der erst kürzlich erlangten lebenslänglichen sozialen Nobilitierung des Hans von Aachen begründet. Im Jahre 1596 zog der Maler mit seiner jungen Frau, Regina di Lasso, auf die Prager Burg, wo er bis zu seinem Tod in der Nähe des kaiserlichen Brotherrn lebte.| Rainer Michaelis

Entstehungsort stilistisch: Böhmen (Prag)

Material/Technique

Leinwand

Measurements

Bildmaß: 50,50 x 40,50 cm; Rahmenaußenmaß: 73,50 x 65,00 x 11,50 cm

Was depicted (Actor) ...
... Who:
Painted ...
... Who:
... When [About]
... Where

Relation to people

Links / Documents

Keywords

Object from: Gemäldegalerie

Die Gemäldegalerie besitzt eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen europäischer Malerei des 13. bis zum 18. Jahrhunderts. Die Bestände umfassen ...

Contact the institution

[Last update: 2019/11/21]

Usage and citation

Cite this page
The textual information presented here is free for non-commercial usage if the source is named. (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Please name as source not only the internet representation but also the name of the museum.
Rights for the images are shown below the large images (which are accessible by clicking on the smaller images). If nothing different is mentioned there the same regulation as for textual information applies.
Any commercial usage of text or image demands communication with the museum.