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Antikensammlung [1980.22]

Halbkugelförmiges Golddrahtgeflecht (Haarnetz)

http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=677133&resolution=superImageResolution#482500 (Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Antikensammlung, Staatliche Museen zu Berlin / Johannes Laurentius (CC BY-NC-SA)

Description

Haarnetz mit älteren Mittelmedaillon (jugendliches Medusenhaupt) und bandartiger, granatbesetzter Basis, aus dem um 1900 in Tarent zusammen mit weiteren Objekten aufgetauchten Grabfund.

Die Pracht der Gräber:

Sowohl in der spartanischen Kolonie Tarent als auch in den einheimischen Zentren der Daunier, Peuketier und Messapier in Apulien wurden die Verstorbenen der Oberschicht mit großer Pracht und erheblichem Aufwand bestattet. Unterirdische Grabkammern waren oft wie die Innenräume eines Hauses mit Säulen oder Wanddekorationen ausgestaltet. Die Verstorbenen lagen in Sarkophagen und die Grabkammern waren mit großen Vasen, Symposionsgeräten, Terrakotten, Kosmetikutensilien und Goldschmuck ausgestattet. In Tarent wurden seit dem 4. Jh. v. Chr. als oberirdische Markierung über Sarkophagen oder Kistengräbern aufwendige Steinmonumente mit Säulen, Giebeln und Skulpturenschmuck errichtet. Solche kleinen Grabtempel (griech. Naiskoi) sind auf apulischen Vasen abgebildet. Die rotfigurige apulische Keramik wurde zudem häufig mit ausgefallenen griechischen Mythenbildern verziert und zum überwiegenden Teil speziell für die Verwendung im Grab angefertigt. In großen Mengen wurde sie auch in das italische Hinterland exportiert und dort zusammen mit einheimischer Keramik in die Gräber gelegt.

Material/Technique

Gold, Granat

Measurements

Durchmesser: 9,4 cm (unten); Höhe: 6,7 cm; Durchmesser: 4,3 cm (Medaillon)

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Object from: Antikensammlung

Die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin gehört zu den bedeutendsten Sammlungen für antike griechische und römische Kunst in der Welt. ...

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