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Bororo (Volk)

Die Bororo sind ein Macro-Ge sprechendes indigenes Volk aus dem Süden von Mato Grosso, Brasilien; Teile dieses Volkes lebten auch im brasilianischen Bundesstaat Goiás und in Bolivien. Die Sprache des Volkes gehört zur Sprachfamilie Macro-Ge.

Den ersten Kontakt mit Europäern hatten die Bororo im frühen 18. Jahrhundert. Johann Natterer, der Mato Grosso um 1825 bereiste, beschrieb die Bororo da Campanha 1826 in einem Brief folgendermaßen:

„Sie bewohnten früher die Steppen längs des Paraguay rechten Ufers, vom R. Jauru bis an die Bahia da Uberaba [..] und richteten als sie noch feindlich waren, hier und auf den Strassen von Matogrosso viel Unheil an, bis man sie endlich zum Frieden näthigte [..] Bis jetzt haben sie den Frieden noch nicht gestört, sie nomadisiren in kleinen Horden auf der hiesigen Fazenda, einige haben sich in Pau secco 5 Meilen westlich von hier niedergelassen.“

Der Völkerkundler Karl von den Steinen widmete ihnen einen großen Teil seines Werkes Unter den Naturvölkern Zentral-Brasiliens. Reiseschilderungen und Ergebnisse der Zweiten Schingú-Expedition 1887–1888.
Am Ende des 19. Jahrhunderts traf der Armeeingenieur Cândido Rondon auf die Bororo; er schaffte es, sie zu befrieden und beim Bau einer Telegraphenleitung nach Bolivien und Peru zu beteiligen. - (wikipedia 16.11.2018) https://de.wikipedia.org/wiki/Bororo

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