museum-digitalsmb
STRG + Y
de
Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst [2490]
http://www.smb-digital.de/eMuseumPlus?service=ImageAsset&module=collection&objectId=2346219&resolution=superImageResolution#5784335 (Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Herkunft/Rechte: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin / Fotograf unbekannt (CC BY-NC-SA)
1 / 1 Vorheriges<- Nächstes->

Reliquiarkreuz

Kontakt Zitieren Datenblatt (PDF) Entfernung berechnen Archivversionen Zum Vergleich vormerken Graphenansicht

Beschreibung

Das Reliquiarkreuz besteht aus zwei aufeinanderpassenden, oben durch ein Scharnier verbundenen Hälften. Mittels Ösen und einem Stift konnte es am unteren Ende verschlossen werden. Der Schmuck ist gravier, aber stark verrieben. Auf einer Seite ist der Christus, bekleidet mit langem ärmellosen Gewand (Kolobion), an das Kreuz genagelt. Seine Füße stehen auf einem Querbrett, über ihm ist eine Inschrifttafel, allerdings ohne Inschrift, an dem Kreuz angebracht. Sein Haupt umgibt ein Kreuznimbus. Zuseiten seines Kopfes sind Reste der Inschrift IC XC NIKA, übersetzt Jesus Christus möge siegen, erhalten. Die andere Seite des Reliquiarkreuzes nimmt Maria ein. Sie trägt ein knöchellanges Gewand und darüber ein Schultertuch. Den Kopf umhüllt entweder eine Falte des Schultertuches oder eine eigenständige Haube. Ihre Hände sind betend erhoben. Über ihrem Kopf ist ein Kreuz eingraviert. Zuseiten Mariens stehen die griechischen Buchstaben ΘΕΟΤ[Ο]ΚΟY, was Gottesgebärerin bedeutet, ein Beiname, den Maria offiziell 431 auf dem Konzil zu Ephesos verliehen bekam.
Reliquiarkreuze wurden um den Hals getragen. Sie konnten in dem von den beiden Kreuzhälften umschlossenen Zwischenraum Reliquien oder Eulogien von Heiligen enthalten, um dessen oder deren Schutz auf den Träger zu übertragen.
Das Reliquiarkreuz wird seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst.

Material/Technik

Bronze

Maße

Höhe: ohne Ösen 4,7 cm; Breite: 3,4 cm

Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

Objekt aus: Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst

Wie ein Wasserschloss erhebt sich das Bode-Museum an der Spitze der Museumsinsel Berlin. Es wurde in den Jahren 1897 bis 1904 durch den Architekten...

Das Museum kontaktieren

[Stand der Information: ]

Hinweise zur Nutzung und zum Zitieren

Die Text-Informationen dieser Seite sind für die nicht-kommerzielle Nutzung bei Angabe der Quelle frei verfügbar (Creative Commons Lizenz 3.0, by-nc-sa) Als Quellenangabe nennen Sie bitte neben der Internet-Adresse unbedingt auch den Namen des Museums und den Namen der Textautorin bzw. des Textautors, soweit diese ausdrücklich angegeben sind. Die Rechte für die Abbildungen des Objektes werden unterhalb der großen Ansichten (die über ein Anklicken der kleineren Ansichten erreichbar werden) angezeigt. Sofern dort nichts anderes angegeben ist, gilt für die Nutzung das gerade Gesagte. Auch bei der Verwendung der Bild-Informationen sind unbedingt der Name des Museums und der Name des Fotografen bzw. der Fotografin zu nennen.
Jede Form der kommerziellen Nutzung von Text- oder Bildinformationen bedarf der Rücksprache mit dem Museum.