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Museum für Asiatische Kunst Ostasien [1979-4]
https://id.smb.museum/digital-asset/1179538 (Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin CC BY-NC-SA)
Provenance/Rights: Museum für Asiatische Kunst, Staatliche Museen zu Berlin (CC BY-NC-SA)
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Zao Gongen

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Description

Als Schutzpatron gegen alles Böse wurde die ursprünglich namenlose shintoistische Gottheit des Kinpu-Berges bei Yoshino, in der Nähe von Nara, in der "Zao-Halle" des Bergtempels verehrt. Der Zusatz "Gongen" deutet daraufhin, dass diese einheimische Gottheit als eine niedergelassene Spur einer buddhistischen Gottheit zu deuten ist. Allgemein wird Zao als die shintoistische Erscheinung des zukünftigen Miroku Butsu (sanskr. Maitreya Buddha) verehrt. Besonders im elften Jahrhundert, als Bürgerkriege und Sittenverfall den Glauben an Buddhas Weissagung vom Untergang der Welt stärkten, gewann der Zao-Kult in Japan zusehends an Bedeutung. Zao-Plastiken wurden als Wächterfiguren zusammen mit heiligen Schriften, die vor dem Weltuntergang gerettet werden sollten, begraben. Entsprechend dieser Wächterfunktion werden Zao-Figuren in Kampfeshaltung dargestellt. Charakteristisch sind neben dem muskulösen Körperbau und dem grimmigen Gesichtsausdruck mit wulstigen Augenbrauen und einer Verdickung über der Nasenwurzel die flammenförmig hochstrebenden Haare, der drohende Blick sowie die entblößten Fangzähne. Die plastische Ausarbeitung wird zusätzlich durch die große Dynamik der Figur unterstrichen: Während der rechte Fuß zum Niederstampfen des Bösen erhoben ist, steht der linke fest auf einem Felsen. Zao Gongen hält seinen rechten Arm hocherhoben und ballt die Hand zu einer Faust zusammen, den linken Arm stemmt er in der "Schwerthaltungspose" in die Hüfte.

Material/Technique

Rundplastik, Bronze, gegossen

Measurements

Höhe x Breite x Tiefe: 22,2 x 12,7 x 6,5 cm; Höhe x Breite x Tiefe: 29 x 12,7 x 10,7 cm (mit Sockel); Gewicht: 2,1 kg

Museum für Asiatische Kunst

Object from: Museum für Asiatische Kunst

Die Geschichte des Museums für Asiatische Kunst reicht bis in die Brandenburgische Kunstkammer zurück, in deren Inventar bereits einige der heutigen...

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